Wie oft muss ich Reifen wechseln?
Bei Tests schneiden Reifen nach fünf Jahren weniger gut ab – wechseln Sie Ihre Reifen am besten dementsprechend. An dem Code auf der Seite des Reifens erkennen Sie das Alter. Die vierstellige Nummer nach dem ‚DOT‘ steht für die Kalenderwoche und dann das Jahr der Herstellung.
Die Regelung besagt: Ob Winter- oder Sommerreifen: Diese können rechtlich gesehen so lange verwendet werden, bis sie auf die Mindestprofiltiefe von 1,6mm abgenutzt sind.
Eine optimale Fahrsicherheit ist damit aber noch nicht gesichert! Die Reifen sollten auf Schäden wie Beulen oder Risse untersucht werden, bevor sie bei Saisonwechsel erneut montiert werden. Sind die Reifentypen auf einen separaten Felgensatz aufgezogen, so können Sie den Wechsel selbst vornehmen. Dies wird bei den meisten Sommer- und Winterreifen der Fall sein. Damit ersparen Sie sich die Montage Kosten in der Werkstatt. Ist das richtige Werkzeug und Know-How oder eine sachgemäße Anleitung vorhanden, so können die Reifen auch ohne größere Schäden durch die Prozedur mehrmals gewechselt werden. Wird der Felgensatz bei den Sommer- und Winterreifen geteilt, sollte eine Fachkraft bemüht werden.
Zum Saisonwechsel: Die generelle Empfehlung lautet, Sommerreifen erst ab einer regelmäßigen Temperatur von sieben Grad zu nutzen, da dann die Frostwahrscheinlichkeit nicht mehr gegeben ist. Es gibt zwar Tests, die gegen eine gesteigerte Bremsleistung bei Winterreifen unterhalb dieser Temperaturmarke sprechen. Spätestens wenn Schnee und Eis vorherrscht, sind Winterreifen in punkto Sicherheit aber bekanntlich definitiv ein Muss. Denken Sie bitte schon allein wegen der langen Schlangen vor den Kfz-Werkstätten rechtzeitig an den Wechsel! Der Gesetzeslage nach reichen auch Allwetterreifen aus, um eine „angemessene Bereifung“ zu erreichen. Diese schneiden im Winter zwar besser ab als Sommerreifen, die Leistung von Winterreifen erreichen diese aber nicht.
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